Der
Wiener Weg
zur psychosozialen
Versorgung

Vom
„Monte Lemoni“
zum Best
Point of Care

Ausstellung zur Entstehung und Entwicklung der Sozialpsychiatrie in Wien

Internationale Reformen und Umbrüche

Zeitenwende in der Psychiatrie

In der Nachkriegszeit kam es international zu tiefgreifenden Umbrüchen in der psychosozialen Versorgung.
Mehr lesen

Historische Zeitungsartikel

Artikel lesen

„Reden ist die beste Form, um das Stigma hintanzuhalten.“

Dr. Georg Psota, Chefarzt
2010–2025

Internationale Reformen und Umbrüche

Das blaue Pferd von Triest

Symbol einer neuen Psychiatrie
Erinnerungen zu den Geschehnissen der Psychiatrie-Reform in Italien von Dr. Georg Psota.
Ohr

Geschichte anhören Anhören

Mehr lesen

In den Medien

Wien Heute: Fünf Jahre Psychosozialer Dienst Wien (1985)

Der Beitrag der Sendung Wien Heute zeigt, wie sich der Psychosoziale Dienst Wien seit seiner Gründung entwickelt hat. Reformen im Gesundheitswesen ermöglichten neue Wege in der Behandlung und Beratung. 

Mehr Videos

Sozialpsychiatrie
Heute und in Zukunft

In ganz Wien nah am Menschen

Der Psychiatrische und Psychosomatische Versorgungsplan
Mehr lesen

Einleitung

Einst bedeutete
Psychiatrie Absonderung
hinter Mauern. 
Doch ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte sich ein neues Denken durch: Psychische Erkrankungen sollten nicht länger versteckt, sondern mitten im Leben begleitet und behandelt werden. Wien verfolgte einen vorausschauenden Reformweg – sorgfältig geplant, politisch getragen und auf Dauer angelegt.

Statt regelhafter stationärer Einweisungen zum „Monte Lemoni“, wie die Anstalt Am Steinhof umgangssprachlich auch genannt wurde, entstand Schritt für Schritt ein Versorgungssystem, das Menschen dort unterstützen sollte, wo sie es brauchen: zu Hause, ambulant oder stationär – am Best Point of Care. Dieser Wiener Weg der sozialpsychiatrischen Reform findet weit über die Stadt hinaus Beachtung.

Sozialpsychiatrie auf Wienerisch

menschlich – gemeindenah – multidisziplinär

Der „Wiener Weg“ einer Psychiatriereform bedeutet einen tiefgreifenden Wandel in der psychiatrischen Versorgung: weg von der Großanstalt – hin zu einer gemeindenahen, menschlicheren Betreuung.
Mehr lesen

Wachstum psychosozialer Versorgung in Wien

Vom Pionierangebot zum Versorgungsnetz

Die Idee, psychiatrische Hilfe aus der Anstalt in die Bezirke zu bringen, stieß anfangs auf Skepsis. Doch das Konzept setzte sich durch.
Mehr lesen

BEST
Point
Of CARE

Der Best Point of Care ist ein zentrales Prinzip moderner Gesundheitsversorgung und bedeutet, dass Patient*innen genau dort die bestmögliche Hilfe erhalten, wo sie diese am dringendsten benötigen – also wohnortnah, niederschwellig und bedarfsorientiert.
Mehr erfahren

„Die Seele ist ein unsichtbares Organ und wird übersehen, wenn man nicht über sie redet.“

Prof. Dr. Stephan Rudas,
Chefarzt 1980–2009

Der
Wiener Weg
zur psychosozialen
Versorgung

Vom
„Monte Lemoni“
zum Best
Point of Care

Ausstellung zur Entstehung und Entwicklung der Sozialpsychiatrie in Wien

Einleitung

Einst bedeutete
Psychiatrie Absonderung
hinter Mauern. 
Doch ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte sich ein neues Denken durch: Psychische Erkrankungen sollten nicht länger versteckt, sondern mitten im Leben begleitet und behandelt werden. Wien verfolgte einen vorausschauenden Reformweg – sorgfältig geplant, politisch getragen und auf Dauer angelegt.

Statt regelhafter stationärer Einweisungen zum „Monte Lemoni“, wie die Anstalt Am Steinhof umgangssprachlich auch genannt wurde, entstand Schritt für Schritt ein Versorgungssystem, das Menschen dort unterstützen sollte, wo sie es brauchen: zu Hause, ambulant oder stationär – am Best Point of Care. Dieser Wiener Weg der sozialpsychiatrischen Reform findet weit über die Stadt hinaus Beachtung.

Internationale Reformen und Umbrüche

Zeitenwende in der Psychiatrie

In der Nachkriegszeit kam es international zu tiefgreifenden Umbrüchen in der psychosozialen Versorgung.
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Dr. Georg Psota, Chefarzt
2010–2025

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Die Idee, psychiatrische Hilfe aus der Anstalt in die Bezirke zu bringen, stieß anfangs auf Skepsis. Doch das Konzept setzte sich durch.
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Heute und in Zukunft

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BEST
Point
Of CARE

Der Best Point of Care ist ein zentrales Prinzip moderner Gesundheitsversorgung und bedeutet, dass Patient*innen genau dort die bestmögliche Hilfe erhalten, wo sie diese am dringendsten benötigen – also wohnortnah, niederschwellig und bedarfsorientiert.
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„Die Seele ist ein unsichtbares Organ und wird übersehen, wenn man nicht über sie redet.“

Prof. Dr. Stephan Rudas,
Chefarzt 1980–2009